Das Sparschwein darf sich erstmal freuen, denn es wird käftig gefüttert: Mit einer modernen Wärmedämmung sinken die Heizkosten von einem Tag auf den anderen.
Foto: djd/Isocell
(djd/pt). "Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern", heißt es gemeinhin. Nicht alt, aber dennoch bewährt ist dagegen der Dämmstoff, der sich aus Zeitungen von gestern herstellen lässt. Sie liefern die begehrte Basis für einen umweltfreundlichen Baustoff - die Zellulosedämmung.
Das vorsortierte Altpapier wird zerfasert und durch die Zugabe von unbedenklichen, mineralischen Salzen zum Dämmstoff. Die beigefügten Salze geben dauerhaft Sicherheit vor Schimmel- und Schädlingsbefall und gewährleisten einen hohen Brandschutz.
Auch die Anwendung erweist sich als einfach und kostengünstig: Die Flocken werden von zertifizierten Betrieben (mehr unter www.klugdaemmen.de) in die jeweiligen Hohlräume setzungssicher eingeblasen und füllen auch engste Spalten vollkommen aus. Das Einblassystem, das beispielsweise Isocell entwickelt hat, ermöglicht eine fugenlose Dämmmatte ohne Verschnitt und spart damit Zeit und Kosten.
Das Resultat kann sich sehen lassen: Kaum eine andere Modernisierungsmaßnahme trägt so stark zum Energiesparen bei wie eine effektive Dämmung. Auch in der Produktion ist Zellulose aus ökologischer Sicht unschlagbar. Im Vergleich zu anderen Dämmmaterialien wie Polystyrol oder Glasfaser ist der Primärenergieeinsatz viel geringer. Er beträgt nur ein Sechstel im Vergleich zu Polystyrol und ein Drittel im Vergleich zu Glasfaser.
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