Nelken (Dianthus) in ihrer ganzen Blütenpracht.
Foto: djd/Aeternitas
(djd/pt). Blumen sind ein fester Bestandteil der Trauer- und Bestattungskultur: als Trauerstrauß oder Trauerkranz während der Beerdigung und später als Schmuck für das Grab. Neben den blühenden Kulturpflanzen eignen sich vor allem dauerhafte Stauden hervorragend für die gärtnerische Gestaltung von Grab und Friedhof. Sie sind in der Anschaffung günstig und reduzieren zudem durch ihre lange Lebensdauer die Grabpflegekosten. Stauden sind robuste, winterharte und mehrjährige Pflanzen. Der tägliche Pflegeaufwand ist gering.
Stauden symbolisieren das Werden und Vergehen
Schon der Charakter der Stauden an sich symbolisiert das natürliche Werden und Vergehen des Menschen, den Kreislauf des Lebens, Abschied und Hoffnung. Im Frühjahr sprießen sie aus der Erde, wachsen und beginnen zu blühen. Im Herbst stirbt der oberirdische Teil der Pflanzen ab. Nur der unterirdische Teil überwintert in der Erde, um im Frühjahr erneut auszutreiben. Auch schwierige und trockene Standorte sind für viele Duft- und Aromastauden geradezu ideal: Sie lieben Sonne und Wärme, können Trockenheit ertragen und fühlen sich auch in mageren, steinigen Böden wohl. Auf die Auswahl kommt es an.
Verzaubernder Duft
Im Frühjahr beispielsweise verzaubern besonders die Pfingstnelken mit ihrem Wohlgeruch: Sie duften herb-würzig, etwas trocken, aber lieblich. Ursprünglich im Gebirge heimisch, wachsen sie auf stein- und mineralreichem Untergrund, auf Humus können sie fast verzichten. Zudem sehen sie prachtvoll aus. Damit schaffen sie eine Atmosphäre der Besinnlichkeit, ergeben aber gleichzeitig ein lebendiges, sinnenfreudiges Bild. Andere Beispiele für duftende Stauden sind die Blaunessel, der Sonnenhut oder der Sommer-Salbei.
Alle Informationen über Stauden als Friedhofspflanzen gibt es auf www.aeternitas.de, der Internetseite der Verbraucherinitiative Bestattungskultur. Dort kann man Staudenpakete auch online bestellen.
Quelle: djd/pt
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